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Titel: David Carradine ist tot... Beitrag von: Amoebe am 04. Juni 2009, 18:02:05 Der Mann, der mit Filmen wie Kung Fu, Cannnonball, American Monster, Frankensteins Todesrennen, McQuade der Wolf oder Kill Bill Vol.1 & 2 (Um nur einige zu nennen) beachtlichen Erfolg gefeiert hatte, wurde in Bangkok in einem Hotelzimmer tot aufgefunden. Laut der momentanen Meldungen bei t-online soll sich der 72jährige Schauspieler mit einer Gardinenkordel erhängt haben.
David Carradine, der die meiste Zeit seiner Jugend in Erziehunsganstalten und Internaten verbrachte, entdeckte seine Liebe zu Schasuspielerei, als er auf der Universität Musiktheorie und Kompositionen studierte. Zuerst war er meist in Nebenrollen zu sehen, ehe ihn Martin Scorcese für den Film Die Faust des Rebellen für die Hauptrolle verpflichtete. Legendär wurde er mit der Rolle des Kwai Chang Caine in der TV-Serie Kung Fu, die bei seinen Fans Kultstatus erreichte. Unvergessen auch jene trashigen Filme wie Death Race 2000, Cannonball, oder Death Sport, in der er stets die Rolle des mürrischen Einzelkämpfers in einer von Gewalt und Brutalität gezeichneten Welt spielte. In den 80er Jahren wurde es etwas stiller um ihn, dennoch blieb er der Schauspielerei treu und war u.a. in American Monster und als Gegenspieler von Chuck Norris in McQuade der Wolf zu sehen. Quentin Tarantino, neben seinem Beruf als Regisseur ein begeisterter Filmfan verpflichtete Carrdine in seinem ungewöhnlichen Zweiteiler Kill Bill Vol.1 & 2 und obwohl der Schauspieler bereits damals deutlich in die Jahre gekommen war, hatte er in diesen Filmen nichts von seinem Charme, oder Eleganz verloren. Einige aus unserem Forum hatten dann das Glück, am 4.Dezember 2004 David Carradine im Audimax in Hamburg zu treffen und haben ihn als stillen und äusserst freundlichen Menschen erlebt. Neben seiner Schauspielerei engagierte sich Carradine vermehrt für den Umweltschutz, insbesonders gegen das Töten von Walen und Robben. Gelegentlich widmete er sich auch der Schreiberei und hat auch bei drei Kinofilmen die Regie übernommen. Farewell David, ich habe dich als Teenager wahrlich verehrt und konnte mir am besagten 4.Dezember einen stillen Traum erfüllen. Ich danke dir. Gruß Amoebe Titel: Re: David Carradine ist tot... Beitrag von: donshadow am 04. Juni 2009, 18:47:04 Verrückt, dass zu lesen. Gerade da, wie Amöbe schon schrieb, viele aus dem Forum ihn persönlich kennengelernt haben. Auch wenn der erste Eindruck, mit einem Glas Hochprozentigem um 10 Uhr morgens in der Hand, nicht gerade der beste war... passt das wahrscheinlich leider auch zu seinem Abgang. R.I.P. Donnie Titel: Re: David Carradine ist tot... Beitrag von: Designico am 04. Juni 2009, 20:31:57 sehr, sehr schade !!
R.I.P Titel: Re: David Carradine ist tot... Beitrag von: Dr. Tongue am 05. Juni 2009, 01:52:49 Habe das auch gerade gehört.
RIP CheerDr.Tongur Titel: Re: David Carradine ist tot... Beitrag von: Square-01 am 05. Juni 2009, 14:29:21 Habe das auch eben gelesen...die Überschrift des Artikels titelte "Tot Bei Sex-Unfall?" Also vielleicht kein beabsichtigter Suizid...!?!
R.I.P. Square Titel: Re: David Carradine ist tot... Beitrag von: Crash am 07. Juni 2009, 13:47:29 Hab zudem noch gelesen, daß
er im Schrank gefunden wurde...?! RIP, DC Gruß Crash Titel: Re: David Carradine ist tot... Beitrag von: Designico am 08. Juni 2009, 12:00:10 oder steckt doch mehr dahinter?
Wie starb Schauspieler David Carradine? Einige meinen, er kam bei bizarren Sexspielchen um. Schließlich wurde Carradine tot in einem Kleiderschrank gefunden, gefesselt mit Nylonbändern an Hals und Genitalien. Jetzt äußert der prominente Anwalt der Familie einen anderen Verdacht: Es war Mord. Nach etlichen Sex-Theorien um den Tod des Schauspielers David Carradine gibt es einen neuen Verdacht. In der US-Zeitung "New York Post" fordert die Familie des Toten: "Knöpft euch die Martial-Arts-Mafia vor!" Der Anwalt der Familie, Mark Geragos, vermutet, dass möglicherweise eine Kungfu-Sekte hinter dem rätselhaften Tod Carradines stecken könnte. Der Verdacht drang am Freitag an die Öffentlichkeit, als ein Gast der CNN-Talkshow "Larry King Live" sagte, Carradine habe sich intensiv mit Martial Arts und Geheimbünden beschäftigt. Das FBI bestätigte, dass eine Anfrage der Familie eingegangen sei. Die Geheimbünde der "Martial Arts"-Kämpfer sollten genau untersucht werden, forderte der prominente Hollywood-Anwalt, der schon Michael Jackson, die Schauspielerin Winona Ryder und den Sänger Chris Brown verteidigt. Solche Kungfu-Geheimbünde sind Jahrhunderte alt. Ursprünglich hatten sich diese Gruppen einem sozialen Auftrag verschrieben und schlossen sich zusammen, um das Volk gegen korrupte chinesische Dynastien zu verteidigen. Aber in den vergangenen 200 Jahren entwickelten sich viele zu kriminellen Vereinigungen. Der Verdacht, dass sie in den Tod von Carradine verwickelt sein könnten, erinnert an Verschwörungstheorien, nach denen Bruce Lee – der in den 70er-Jahren ironischerweise mit Carradine um die Hauptrolle in der Fernsehserie "Kung Fu" konkurrierte – 1973 von Triaden ermordet wurde, auch ein mafia-ähnlicher Geheimbund mit Ursprung in China. Die Triaden operieren allerdings weltweit. Schätzungsweise gibt es mehr als 5000 Triaden in China, die oft miteinander Bündnisse schließen. Carradines Ex-Frau Marina Anderson sagte der "New York Post": “Wenn er in Geheimbünde verwickelt war, dann hat er das selbst vor mir geheim gehalten. Aber ich weiß, dass er einige große Geheimnisse hatte.“ Derweil hat seine Familie den Forensik-Experten Michael Baden, Chef-Pathologe der Polizei des Bundesstaats New York, mit der Autopsie der Leiche beauftragt. Über die Veröffentlichung eines Fotos in einer thailändischen Boulevardzeitung, das offenbar die nackte Leiche im Hotelschrank zeigt, zeigte sich die Familie entsetzt. Sie drohte rechtliche Schritte für alle weiteren Publikationen an. Carradine hatte zwei Tage vor seinem Tod in Bangkok mit den Dreharbeiten für den Film "Stretch“ begonnen. Der Schauspieler avancierte in den 70er-Jahren als Kwai Chang Caine in der Kultsehserie "Kung Fu“ zum internationalen Star. Außerdem spielte er in mehr als 100 Filmen mit. Nachdem es zwischenzeitlich etwas ruhiger um ihn geworden war und er sein Geld mit zweitklassigen Billigproduktionen verdienen musste, feierte Carradine mit "Kill Bill Vol.2“ von Quentin Tarantino 2004 ein furioses Comeback. Er wurde für den Golden Globe als bester Nebendarsteller nominiert. Quelle: AOL News |